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Überschwemmungen, Dürreperioden, Hitzewellen und Stürme – nur einige negative Folgen des Klimawandels, die wir in den nächsten Jahren weltweit spüren werden. Die ökologischen, sozialen und ökonomischen Folgen der globalen Erderwärmung werden verheerend sein. Menschen werden ihre Heimat verlassen müssen, werden verletzt oder sogar sterben. Ganze Ökosysteme werden ausgelöscht. Die wirtschaftlichen Schäden werden in die Billionen gehen.
Deshalb ist es wichtig, dass die den Klimawandel verursachenden Treibhausgase massiv gesenkt werden. Um die Treibhausgasemissionen zu senken, muss vor allem die Stromherstellung aus fossilen Energieträgern wie der Kohle abgeschaltet werden.
Die Verstromung von Braunkohle ist die CO2 intensivste Art der Energiegewinnung und trotzdem findet sie tagtäglich vor unseren Augen statt. Jede aus Braunkohlekraftwerken erzeugte Kilowattstunde verursacht 1,2 Kilogramm CO2. Allein in Nordrhein – Westfalen tragen Kohlekraftwerke so zu 60 Prozent der CO2 Emissionen bei. Auch in Grevenbroich, im sogenannten rheinischen Revier, stehen mehrere dieser Anlagen. Eine davon ist gerade im Bau. Betrieben werden die Großkraftwerke vom Energiekonzern RWE. Jeden Tag blasen sie Tonnen von CO2 in die Luft und verschärfen so den Klimawandel. Hinzu kommt der umweltschädigende Abbau der Braunkohle im Tagebau. Die Krater ähnlichen Abbaugebiete werden noch viele Jahrzehnte sichtbar bleiben.
Die Braunkohleverstromung ist deshalb für uns nicht länger haltbar. Denn der sich dadurch verschärfende Klimawandel ist weder ökologisch, noch moralisch oder ökonomisch vertretbar. Wir fordern deshalb, dass NRW ein Klimaschutzgesetz bekommt, das die Abschaltung der Kohlekraftwerke in den nächsten Jahren erzwingt. Nur so kann Klimaschutz gelingen.
Wir setzen uns für die konsequente Förderung von regenerativen Energien sowie den Ausbau und die Weiterentwicklung der Stromnetze ein. Dadurch kann die Stromversorgung dezentralisiert, die Macht der großen vier Energiekonzerne reduziert und Strom intelligent gespeichert werden.
Und vor allem kann dadurch endlich Klimaschutz realisiert werden!
Also, komm zur Demo, bring dein Fahrrad, bunte Plakate und Transparente und deine Freunde mit und lass uns gemeinsam etwas gegen Braunkohlekraftwerke und den Klimawandel unternehmen!
Wann?
2. Oktober 2010 ; 14Uhr
Wo?
Hauptausgang Jüchen Bahnhof (liegt im Kreis Neuss an der Bahnstrecke zwischen M´gladbach und Köln.
Was?
Nach der Auftaktkundgebung am Bahnhof in Jüchen geht es mit dem Rad erst zu einem Aussichtspunkt. Dort gibt es einen thematischen Redebeitrag. Anschließend fahren wir zu einem der Kohlekraftwerke. Auch hier folgt ein Redebeitrag. Zu guter Letzt geht es auf eine Abraumhalde des Tagebaus. Hier wollen wir den Tag Revue passieren lassen, laden zur Diskussionen ein und wollen ein Fazit ziehen.
Anschließend geht es zurück zum Bahnhof nach Grevenbroich, wo nur noch die Abschlusskundgebung auf uns wartet.
HINWEIS: Schaut bitte am Freitag vor der Demo noch einmal auf die Webseite der Grünen Jugend Neuss und Mönchengladbach sowie auf die Homepage von Bündnis 90/Die Grünen aus Neuss und Mönchengladbach, ob die Demo wegen schlechten Wetters kurzfristig abgesagt wird.